News - 2017 was ändert sich?

Stumpf gesagt spätestens ab 2017 hier müssen Sie wenn nicht geschehen, Ihre Systeme anpassen!

GoBD/GDPdU – einfach erklärt:

Der Begriff GDPdU bedeutet "Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen". Oder einfacher und einprägsamer: "Gib dem Prüfer Deine Unterlagen".
GoBD ist mit “Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“ wesentlich sperriger.

Bereits seit dem 01.01.2002 müssen Betriebe alle Unterlagen, die mit einem Datenverarbeitungssystem erstellt worden sind, während der Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren jederzeit verfügbar, unverzüglich lesbar und maschinell auswertbar aufbewahren. Am 26.11.2010 hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) ein Schreiben veröffentlicht, in dem die Bestimmungen für die Aufzeichnung von Bargeschäften mittels Registrierkassen bzw. die Aufbewahrung und Zugriffsmöglichkeiten der digitalen Unterlagen deutlich verschärft wurden. So ist z.B. eine Verdichtung der Daten, das heißt eine Zusammenfassung der Einzelbuchungen im Tages- oder Monats-Z-Bericht, unzulässig.
Mit einem Schreiben des BMF vom 14.11.2014 wurde festgelegt das die GoBD ab dem 1.1.2015 die GoBS ersetzen.

Die Kassen müssen den folgenden Grundsätzen entsprechen:
- Grundsätze ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchhaltung (GoBS)
- Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU)

 

Sie müssen sicherstellen das Sie bei einer Prüfung folgende Daten elektronisch bereitstellen können:

  • Bewegungsdaten (Finanzberichte, Journaldaten, Einzelverkäufe, Warengruppenberichte, etc.)
  • Stammdaten (Artikel, Systemoptionen, Änderungen, etc.)

 

  • Einnahme und Ausgabe sind einzelnd aufzuzeichnen
  • Aufbewahrungsfristen aller Einzeldaten für die Dauer von 10 Jahren einzuhalten
  • Daten müssen jederzeit verfügbar, unverzüglich lesbar und maschinell auswertbar sein, inkl. Verfahrensdokumentation
  • Die erforderlichen Organisationsunterlagen, z.B. Handbücher, Bedienungs- und Programmieranleitungen, sind historisiert vorzuhalten
  • Einzeldaten inkl. Strukturinformationen sind in einem für das Finanzamt lesbaren Format zur Verfügung zu stellen
  • Es ist der Nachweis zu führen, dass die Daten manipulationssicher, unveränderbar und jederzeit lesbar gespeichert werden
  • Eine Verdichtung der Daten (Zusammenfassung der Einzelbuchungen im Tages- oder Monats-Z-Bericht) ist unzulässig
  • Ebenso ist das Vorhalten der Daten ausschließlich in gedruckter Form ("Z-Streifen" oder "Journal-Streifen") unzulässig.

 

 

Dies ist nur ein kleiner Auszug auf der Gesetzgebung, sprechen Sie Ihren Steuerberater an, er sollte nach einer Analyse genau wissen ob Ihre Unternehmung mit dem richtigem System ausgestattet ist.

 

Sie benötigen nähere Informationen zu GoBD/GDPdU konformen Kassen und Warenwritschaftsystemen -- hier entlang.

 

 

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